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Was ist langkettiger Zucker?

Was ist langkettiger Zucker?

„Langkettiger Zucker“ – Hände hoch, bei denen, die wissen was das bedeutet! Ahh, drei, vier Hände sind oben; der mitlesende Rest kennt es nicht.

Das trifft sich gut, denn heute geht es um langkettigen Zucker bzw. langkettige Kohlenhydrate, denn Kohlenhydrate bestehen aus Zuckermoleküle. Da wir hier den Fokus auf den Zuckerbestandteil von Kohlenhydraten legen, nennen wir es weiterhin einfach Zucker. Wir wollen der Frage nachgehen, wie Zucker vom Körper aufgenommen wird und welchen Effekt es hat. Dabei vergleichen wir langkettigen Zucker mit seinem Gegenpol, dem kurzkettigen Zucker, denn beide Zuckerausprägungen haben verschiedene Wirkungen.

Schön und gut, aber was hat das alles mit TSAMPA zu tun? Etwas ganz elementares, aber dazu später!

Zucker ist nicht gleich Zucker

In der öffentlichen Wahrnehmung ist Zucker alles und – am liebsten – nichts zugleich. Wir finden es in nahezu jedem Lebensmittel, aber immer nur ganz versteckt in den Nährwertangaben. Wenn es aber scheinbar nicht enthalten ist, dann ist es auf der Verpackung präsent platziert. Ein Beispiel ist das Zero-Produkt eines beliebten Brauseherstellers. Ähnlich verhält es sich bei festen Lebensmitteln; eine zuckerarme Ernährung wird als Vorbildhaft angesehen. Doch wie vieles im Leben ist das Problem komplexer als es zu scheinen mag.

Komplex ist hierbei das richtige Stichwort, denn es kommt auf die Komplexität von Zucker an! Zucker gibt es grob gesagt in zwei Ausprägungen:

  • Kurzkettiger Zucker: Hier findet eine Unterteilung in Einfach- und Zweifachzucker statt. Sie werden kurzkettiger Zucker genannt, da auf sie molekularer Ebene wenige Verbindungen herstellen. Hierdurch besteht der Vorteil, dass der Körper sie in der Verdauung einfacher aufspalten und in das Blutsystem überführen kann. Kurzkettiger Zucker kommt vor allem als Glucose und Fructose in Süßigkeiten sowie hellen Brotsorten vor und es hat einen süßen Geschmack. Sie sind in der Regel nur Energieträger.
  • Langkettiger Zucker: Hierbei handelt es sich um komplexere Zuckerverbindungen, die vom Körper langwieriger aufgespalten werden. Stärke und Cellulose sind zum Beispiel die bekanntesten langkettigen Zucker; es ist nicht süß und befindet sich in Getreide, Vollkornprodukten und Kartoffeln. Hierbei wird nicht nur Energie für den Körper geliefert, sondern auch Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Wie wird Zucker im Körper aufgenommen?

Wie wirken sich nun beide Zuckerausprägungen auf den Körper aus? Kurzkettiger Zucker wird im Verdauungstrakt durch seinen simplen Aufbau leichter aufgespalten, somit gelangt es schneller ins Blutsystem und kann rascher den Energiehaushalt des Körpers beeinflussen. Die Überführung in das Blut wird durch den Körper mittels Insulin getätigt. Wenn nun Lebensmittel mit viel Einfachzucker, wie Süßigkeiten, gegessen werden, dann muss der Körper dementsprechend viel Insulin ausschütten, um die Energie schnell weiterzuführen. Ergebnis dieses Verfahrens ist, dass der Blutzuckerspiel in die Höhe schießt und der Effekt des „Zuckerrausches“ eintritt. Die gewonnene Energie verpufft aber wieder schnell, das Insulin muss wieder abgebaut werden und was zurück bleibt ist das Gefühl des Heißhungers. Das ist der Effekt, den wir vom Naschen kennen, wenn wir nicht aufhören können die Chips zu essen, obwohl die ganze Packung schon leer ist.

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Langkettiger Zucker hingegen wird durch den komplexen Aufbau langsamer vom Körper aufgespalten. Der Vorteil ist eine ausgewogene Steuerung des Zuckerhaushaltes, da der Zucker Schritt für Schritt in seine Bestandteile zerlegt und stückweise in das Blutsystem überführt wird. Durch das langsame Vorgehen wird das Sättigungsgefühl unterstützt, denn der Körper zehrt länger von den Kohlenhydraten und sendet kein Signal, dass mehr Nahrung benötigt wird. Der Blutzuckerspiegel bleibt stabil und keine erhöhte Ausschüttung von Insulin findet statt.

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Langkettiger Zucker ist eine hervorragende Quelle für Energie, denn der Körper wird ausgeglichener versorgt und dabei noch ausreichend gesättigt. Das ist der Grund, weswegen wir die TSAMPA-Energieriegel entwickelt haben. Die Hauptzutat geröstete Gerste beinhaltet langkettigen Zucker, hierdurch wird der Körper langanhaltend mit Energie versorgt, ohne dass ein Zuckerrausch entsteht und man nach kürzester Zeit wieder kraftlos ist. Während der Arbeit brauchen wir neue Energie in der Regel nicht für eine kurze Etappe, sondern länger und genau das will TSAMPA unterstützen. Ansonsten isst man mehr als nötig, um die Energie immer wieder neu aufzunehmen. Durch die Kombination mit Reissirup, worin ein Teil Glucose enthalten ist, wird aber immer noch sichergestellt, dass der Körper schnell Energie erhält, ohne überzuckert zu werden. Zudem hat Reissirup einen 21 Prozentigen Anteil an langkettigen Zucker, womit auch die langanhaltende Weitergabe von Energie sichergestellt wird.

In welchen Nahrungsmittel langkettiger Zucker enthalten ist

Jetzt kennt Ihr das Geheimnis des TSAMPA-Energieriegels! Wenn Ihr das nächste Mal Kraft braucht, greift also nicht zur nächstbesten Möglichkeit, sondern achtet auf die Zuckerausprägung, die enthalten ist. Als Hilfe hier eine Liste welches Essen, welchen Zucker enthält:

Kurzkettiger Zucker Langkettiger Zucker
Weißbrot Getreide
Schokolade Hülsenfrüchte
Süßigkeiten Vollkornprodukte
Obst Haferflocken
Limonaden Reis
Milchprodukte Nüsse
Zucker TSAMPA

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