Maca – die potenzsteigernde Geheimwaffe der Inka

Maca – die potenzsteigernde Geheimwaffe der Inka

Maca – nicht zu verwechseln mit dem Grüntee Matcha – ist vor ein paar Jahren plötzlich auf dem europäischen Markt aufgetaucht und nun gar nicht mehr wegzudenken. Es handelt sich hierbei um eine Knolle aus den Anden Perus, welche für ihre stark aphrodisierende Wirkung bekannt ist. Das Besondere dabei ist, dass Maca im Gegensatz zu anderen Aphrodisiaka die Fruchtbarkeit langfristig erhöht und den Hormonhaushalt ausbalanciert, und das bei Frau und Mann gleichermaßen. Darüber hinaus steigert Maca nachweislich die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, senkt den Cholesterinspiegel und wirkt antidepressiv. Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du von Maca profitieren kannst, dann bleib dran!

Woher kommt Maca eigentlich? 

Bei Maca handelt es sich um ein peruanisches Kressegewächs. Es gedeiht bevorzugt in den Anden auf über 4.000 Meter Höhe, wo die kräftige Pflanze nicht nur Wind, sondern auch Kälte und UV-Strahlung trotzt. Aus ihren knollenförmigen Wurzeln kann ein Pulver gewonnen werden, welches vielseitig einsetzbar ist. Aufgrund der zahllosen Nährstoffe und gesundheitlichen Vorteile wird Maca schon seit 2000 Jahren von den Inka hoch geschätzt. Im 15. Jahrhundert gab Maca ihnen die nötige Energie, um den Machu Picchu zu errichten. Noch heute ist es in vielen Dörfern in den Anden nur verheirateten Paaren erlaubt, Maca zu sich zu nehmen. 

Auch in Europa wird Maca heutzutage als Allheilmittel eingesetzt, insbesondere bei hormonellen Dysbalancen. Somit bewährt sie sich vor allem bei Potenzproblemen, Libidomangel und einer verringerten Leistungsfähigkeit in stressigen Zeiten.

Welche gesundheitlichen Vorteile bringt es mit sich?

Maca wirkt sich generell vitalisierend auf den menschlichen Körper aus. Durch die Fähigkeit, den Hormonhaushalt auszubalancieren, kann es Erschöpfung, Müdigkeit, Stress und sogar Depressionen entgegenwirken. Das bedeutet, dass Maca die mentale und körperliche Leistungsfähigkeit, sowie das Wohlergehen erhöht. 

Die Knolle liefert eine Vielzahl an Nährstoffen. Neben allen essenziellen Aminosäuren und wertvollen Fettsäuren enthält sie über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente, allen voran Eisen, Calcium und Zink.

Zudem wirkt Maca verdauungsoptimierend und cholesterinsenkend, da sie dessen Aufnahme im Dünndarm hemmt.

In der peruanischen Naturheilkunde wurde Maca darüber hinaus bei Anämie, Tuberkulose, Osteoporose und Magenkrebs eingesetzt. Sie wirkt sich auch positiv bei Beschwerden in den Wechseljahren und Ausbleiben der Periode aus. Doch dazu später mehr.

Wirkt Maca sich tatsächlich auf die Potenz aus?

Die bekannteste Eigenschaft von Maca – die Steigerung der Fruchtbarkeit – wird von einigen angezweifelt. Zurecht?

Zu dem Thema wurden mittlerweile zahlreiche Studien durchgeführt. Und die überwiegende Mehrheit bestätigt die lustfördernde und potenzsteigernde Kraft der Pflanze. Gerade bei Frauen in den Wechseljahren ist der Effekt besonders stark: Studien zufolge (u.a. Brooks, 2008) wirke Maca sowohl gegen einige Beschwerden (wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen), als auch einem Verlust der Libido.  

Und auch bei jungen Frauen mit einer unregelmäßigen oder ausbleibenden Periode wird Maca gern und erfolgreich eingesetzt. Ich selbst habe auch einige Freundinnen, denen Maca zu einer regelmäßigeren Periode verholfen hat. Das Positive daran ist es, dass Maca ein natürliches Mittel ist, welches den Hormonhaushalt wieder in das gewünschte Gleichgewicht bringt. Und dies ohne bekannte Nebenwirkungen!  

Und wie schaut es bei den Männern aus? Auch dazu wurden einige Studien durchgeführt. Eine besonders aussagekräftige der Universidad Peruana Cayetano Heredia (Gonzales, 2002) konnte belegen, dass Maca die Libido bei Männern erhöhen kann – und das ohne den Testosteronspiegel zu beeinflussen! Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich Maca nicht negativ auf die Prostata auswirkt, was eine häufige Nebenwirkung von Testosterongaben darstellt. Zudem berichteten die Testpersonen, dass sie sich durch die Maca-Einnahmen gesünder und energiegeladener fühlten.

Ist Maca auch für Sportler interessant?

Maca ist auch unter Sportlern sehr beliebt: Zum einen aufgrund der bereits beschriebenen gesteigerten Leistungsfähigkeit, zum anderen durch die muskelregenerierenden Eigenschaften, die der Wurzel nachgesagt werden. Dank seiner anabolen Wirkung wird Maca in der Szene auch als gesunde Alternative zu Steroiden bezeichnet. Durch die erhöhte Kondition kann länger und härter trainiert werden, was einen stärkeren Wachstumsreiz bei den Muskeln setzt.

Diese Eigenschaften wurden bereits von den Kriegern der Inka erkannt und genutzt, da Maca schon damals als Mittel galt, welches sowohl Kraft, als auch die Konzentrationsfähigkeit erhöht und Männer furchtlos macht.

Wie sollte man Maca einnehmen und für wen ist es geeignet?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass du auf vielfältige Weise von Maca profitieren kannst. Sie kann nicht nur Hormone balancieren und somit die Fruchtbarkeit und die Libido erhöhen, sondern auch den Gemütszustand verbessern. Ihre leistungssteigernde Wirkung kommt insbesondere Sportlern und Menschen zugute, die einen stressigen Alltag bewältigen müssen.

Maca kann in Pulver- oder Kapselform eingenommen werden. Die Dosierung variiert je nach erwünschter Wirkung, doch als Faustregel gelten 5 g täglich. Ich zum Beispiel mische mir morgens gerns einen Teelöffel Macapulver in mein Gersten-Müsli. Der Geschmack harmoniert perfekt mit der gerösteten Gerste, weshalb  wir Maca auch als Zutat in unserem DIY Snack Flour White Choco und unserem Choco-Maca Müsli verwenden. Probiere es gerne aus! 


 

Quellen:

Brooks NA et al. (2008) Beneficial effects of Lepidium meyenii (Maca) on psychological symptoms and measures of sexual dysfunction in postmenopausal women are not related to estrogen or androgen content. Menopause Nov-Dez. 2008

Gonzales GF et al. (2002) Lepidium meyenii (Maca) improved semen parameters in adult men. Asian J Androl

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/maca.html

 

1 Comment

  • AffiliateLabz Posted 16. Februar 2020 5:54

    Great content! Super high-quality! Keep it up! 🙂

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